Reinbeker Kommunalpolitikerinnen setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt

Eine orangefarbene Bank wird ab dem 25.11.2026 in der Bahnhofstraße in Reinbek unter einem Baum vor dem Optiker auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen. Die Einweihung wird am 25.11. durch den Bürgermeister, die Reinbeker Gleichstellungsbeauftragte, einer Vertreterin von Zonta und Kommunalpolitikerinnen erfolgen. Die Idee, eine öffentliche Aktion für mehr Aufmerksamkeit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Reinbek zu machen, wurde in einem Vernetzungstreffen von Kommunalpolitikerinnen mit der Reinbeker Gleichstellungsbeauftragten Maria de Graaff-Willemsen geboren. Der interfraktionelle Antrag der Politikerinnen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der SPD sieht vor, dass in allen Stadtteilen Reinbeks nach und nach orangefarbene Sitzbänke aufgestellt werden sollen. Jede orangefarbene Bank erhält eine Informationstafel mit Kontakten für Betroffene, wie das bundesweite Hilfetelefon 116 016. Diesem Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung am 25. September 2026 einstimmig zugestimmt. Als öffentliches Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen, die sowohl im öffentlichen Raum als auch im häuslichen Bereich stattfindet, existieren orange Bänke bereits seit etwa 2022 in Deutschland. Die Aktion geht auf die bestehende UN-Kampagne „Orange the World“ zurück, die jährlich in der Zeit vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, stattfindet. Die Grünen Kommunalpolitikerinnen Florentine Freilinger, Vera Hanel und Christel Osbahr freuen sich, dass es gelungen ist, diese international anerkannte Kampagne nun auch nach Reinbek zu holen und danken dem ZONTA-Club Sachsenwald und auch der Verwaltung für die Unterstützung. Frau Graaff-Willemsen betont, dass Kommunalpolitikerinnen der verschiedenen Fraktionen immer wieder Vorschläge für Themen oder Probleme vor Ort aus weiblicher Perspektive machen und gemeinsam über Lösungen oder Aktionen beraten. Die erste Bank in Reinbek wird vom ZONTA-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. gesponsert, der bereits 2024 eine Bank an der S-Bahn Station Aumühle initiiert und realisiert hat. Der ZONTA-Club ist ein lokaler Ableger der weltweit tätigen Organisation ZONTA International und setzt sich seit 2011 in der Sachsenwaldregion für eine Verbesserung der Lebensumstände von Frauen und Mädchen ein. Ulrike Feilke, 1. Vorsitzende des ZONTA-Club Aumühle-Sachsenwald e.V., sagt dazu: »Auch in unserer Region gibt es eine Menge zu tun, um die Welt für Mädchen und Frauen ein kleines bisschen besser zu machen.«Wir grüne Frauen sagen: Vielen Dank!

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